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Haushaltsausschuss gibt Gelder für HIPS-Ausbau frei

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung die Mittel für die Erweiterung des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) in Saarbrücken freigegeben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte die Freigabe der Mittel beantragt. Bereits in seiner Sitzung am 26. November 2020 hatte der Haushaltsausschuss seine grundsätzliche Unterstützung für die Erweiterung des HIPS zugesagt. Zwischenzeitlich wurde ein Konzept zum Ausbau des HIPS vorgelegt und die Landesregierung hat die Übernahme der 50-prozentigen Investitionsfinanzierung und den 10-prozentigen Anteil der laufenden jährlichen Finanzierung bestätigt. Somit waren die Voraussetzungen für die Mittelfreigabe gegeben.

 

 Zur Finanzierung des Erweiterungsbaus und zur Ausweitung der Forschungsaktivitäten erhält das HIPS bis zum Jahr 2026 zusätzliche Bundesgelder in Höhe von 47 Millionen Euro. Die Gesamtkosten des Ausbaus betragen 70 Millionen Euro, davon 40 Millionen Euro für den Erweiterungsbau und 30 Millionen Euro für den Betrieb und zusätzliche Forschungs-Arbeitsgruppen.

 

Durch den Ausbau sollen die Aktivitäten des HIPS im Kampf gegen Antimikrobielle Resistenzen (AMR) als auch in der antiviralen Wirkstoffentwicklung signifikant gestärkt werden. Ziele sind zudem die Verstärkung der Suche nach innovativen Naturstoffen, der zukunftsweisende Einsatz von Methoden der Informatik und der Künstlichen Intelligenz in der Wirkstoff-Forschung und die nähere Anbindung des HIPS an die Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes (UdS) in Homburg. Die UdS wird zudem ein "Zentrum für Translationale Wirkstoff-Forschung" einrichten. Darüber hinaus soll eine engere Interaktion mit der Universität Luxembourg über den grenzüberschreitenden Hochschulverbund der Universität der Großregion aufgebaut werden.

 

Dazu der Bundestagsabgeordnete Markus Uhl, der sich im Haushaltsausschusses stark für den Ausbau des HIPS eingesetzt hatte: "Ich freue mich sehr, dass wir heute einen großen Schritt zur Erweiterung des HIPS gegangen sind. Die nun freigegebenen Bundesmittel in Höhe von 47 Millionen Euro sind die Voraussetzung für die zügige Erweiterung. Dies stärkt den Forschungsstandort Saarland aber auch die medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg. Schon heute ist das HIPS Weltspitze im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen. Diese Spitzenposition wird damit weiter gestärkt und zusätzlich um hochrelevante Forschungsbereiche wie der antiviralen Wirkstoffentwicklung erweitert. Damit legen wir im Saarland den Grundstein um auch für zukünftige Pandemien gut gerüstet zu sein."

 

Hintergrund:

 

Das HIPS ist 2009 als Außenstelle des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) gemeinsam mit der Universität des Saarlandes in Saarbrücken gegründet worden. Es ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut in Deutschland, das die pharmazeutische Wirkstoffforschung und den Kampf gegen Antimikrobielle Resistenzen (AMR) als Kernkompetenz hat. Beide Themen sind national und international von hoher Relevanz.

                         


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